Gottesdienst und Festakt – Schülerschaft lud anschließend zum Tag der Offenen Tür 

Fulda (cif). Ein Festgottesdienst in der Kapelle des Caritas-Gebäudekomplexes am Standort Ratgarstraße, den Generalvikar Prof. Dr. Gerhard Stanke und der Caritas-Aufsichtsrats­vorsitzende Msgr. Elmar Gurk zelebrierten, war der Auftakt für die Feierlichkeiten zum 40-jährigen Bestehen der Caritas-Altenpflegeschule Fulda.

Gruppenbild der Vertreter aus Politik und Kirche und ehemaligen Dozenten.

40 Jahre Altenpflegeschule: Gruppenbild der Festgemeinde mit Vertretern aus Politik und Kirche sowie vielen ehemaligen Dozenten.

Unter den geladenen Gästen waren u. a. auch Bürgermeister Dag Wehner, Kreisbeigeordneter Joachim Janshen sowie die Bundestagsabgeordneten Birgit Kömpel und Michael Brand, die in ihren Grußworten die Wichtigkeit der Schule und ihrer Ausbildungsgänge für die Region hervorhoben, die Bedeutung des Pflegeberufs unterstrichen, der Schülerschaft Lob für ihr Engagement aussprachen sowie Schule und Dozenten-Team alles Gute für die Zukunft wünschten. In seiner Predigt hatte Prof. Stanke aus theologischer Sicht ebenfalls die Bedeutung des Pflegeberufes thematisiert. Er betonte dabei, wie wichtig es sei, dass auf Hilfe angewiesene Senioren sich am Ende ihres Lebens in ihrer Schwäche genauso angenommen fühlen dürfen wie Neugeborene und Kleinkinder zu Beginn des Lebens. Die Altenpflegekräfte wären daher ganz wichtige Stützen dieser alten und gebrechlichen Menschen.

Wir sehen die Verantwortlichen im Gespräch mit dem Moderator.

Altenpflegeschule vorgestellt: Caritasdirektor Markus Juch, Schulleiterin Dajana Herbst im Gespräch mit Moderator Hermann Diel.

Die Begrüßung beim Festakt hatte Diözesan-Caritasdirektor Dr. Markus Juch vorgenommen. In einem von HR-Mitarbeiter Hermann Diel moderierten Gespräch stellte er anschließend gemeinsam mit Schulleiterin Dajana Herbst die Einrichtung vor und erläuterte, welch wesentliche Bedeutung Altenhilfe im Gesamtangebot der Caritas-Dienste einnimmt. Hermann Diel führte anschließend weiter durch die Veranstaltung, deren Hauptbestandteil ein Festvortrag von Dr. Hanno Heil, dem Vorsitzenden des Verbandes der katholischen Altenhilfe, war.

 

Die Teilnehmer blicken in einem voll besetzten Raum auf den Referenten. Hinter ihm ist eine Leinwand mit dem Thema des Vortrages zu sehen.

Altenpflege gestern, heute und morgen: Festvortrag von Hanno Heil.

Heil sprach über die Entwicklung der Pflege als gesellschaftlicher Aufgabe im Laufe der Geschichte und stellte auch Thesen auf, wie sich die Zukunft in Bezug auf die Bewältigung der Pflegeaufgaben gestalten könnte. Ein weiterer Höhepunkt war der Auftritt des Kölner Improvisationstheaters clamotta, bei dem der Pflegebegriff – sehr zur Erheiterung des Festpublikums – in sehr spezieller Weise ebenfalls von allen Seiten beleuchtet wurde.

Zum Abschluss des Festaktes wurden als Gründerin der Schule und als erste Schulleiterin die unter den Gästen anwesenden Dr. Gertrude Haas-Scheuren sowie Schwester Gabrielis mit einem Blumenstrauß geehrt.

Ein Mann im grauen Anzug und Frau stehen auf einer Bühne und strecken die Hände von sich. Neben ihnen sitzt ein Tonregisseur hinter seiner Anlage.

Altenpflegebegriffe aufgespießt: Improvisationstheater clamotta.

Zudem lud Dajana Herbst die Anwesenden ein, den anschließenden „Tag der offenen Tür“ zum Rundgang durch die Schulräume nutzen: Die Schülerinnen  und Schüler hatten dafür an verschiedenen „Stationen“ Projekte vorbereitet, um den Gästen beispielsweise die Geschichte der Ausbildung am Standort Ratgarstraße zu präsentieren oder ihnen auch alternative Heilmethoden nach den Rezepten der Hildegard von Bingen vorzustellen.