Dag Wehner besuchte mit Diözesan-Caritasdirektor Dr. Markus Juch Caritas-Altenpflege-schule – Schülerschaft präsentierte Berufsfeld – Diskussion um Zukunft der Pflege

Fulda (cif). Mit Schülerinnen und Schülern der Altenpflege im zweiten Ausbildungsjahr traf kürzlich der Fuldaer Bürgermeister Dag Wehner bei seinem Besuch der Caritas-Altenpflegeschule am Standort Caritas-Haus St. Elisabeth in der Ratgarstraße zusammen. Mit dabei waren auch Diözesan-Caritasdirektor Dr. Markus Juch sowie Schulleiterin Dajana Herbst.

Die Schülerpräsentieren ihre Ideen

Die Schülerpräsentieren ihre Ideen

Ziel der vor längerem bereits vereinbarten Zusammenkunft war die Information des Bürgermeisters über die Ausbildungsstätte und den Ausbildungsgang Altenpflege durch die Schüler und ein Gespräch über die augenblickliche Situation in dem Arbeitsfeld. Die Altenpflege-Schülerinnen und -Schüler hatten dazu gemeinsam mit ihrer Dozentin Ellen Schneider eine Präsentation der geschichtlichen Entwicklung des Berufsfelds vorbereitet und stellten in einem so genannten World-Café die verschiedenen Lernbereiche vor, die sie im Rahmen ihrer drei Ausbildungsjahre zu absolvieren haben. So geht es im Lernbereich Eins beispielsweise um die theoretischen Grundlagen sowie um die Aufgaben und Konzepte der Altenpflege, und Lernbereich Zwei beschäftigt sich mit der Unterstützung alter Menschen bei der Lebensgestaltung. Aber auch juristische Aspekte und das berufliche Selbstverständnis in der Altenpflege werden geschult.

Wir sind zu Gast in der Altenpflegeschule. Die Schüler diskutieren mit dem Oberbürgermeister.

Diskussion über ein World-Cafe

Schon während des Rundgangs Dag Wehners durch das World-Café entspannen sich angeregte Gespräche um Ausbildung und Beruf der Altenpflege. Man sprach zum Beispiel über die Zukunft der Ausbildung zum Pflegeberuf, die ja womöglich im Rahmen einer Generalisierung vereinheitlicht wird oder zumindest teilweise zusammengeführt werden soll, bevor eine Spezialisierung für Altenpflege, Krankenpflege oder Kinderkrankenpflege erfolgt. Am „Wunschtisch“ schließlich, um den herum sich abschließend Bürgermeister Wehner und die Schülerschaft bei einem Kaffee niederließen, machten die Altenpflege-Auszubildenden diverse Vorschläge, um Altenpflege und die Belange älterer Menschen in der Region Fulda zu stärken. Da ging es zum Beispiel um Barrierefreiheit oder um Seniorencafes und ähnliche Räume zur Begegnung im öffentlichen Raum, damit ältere Menschen nicht Gefahr laufen, in den eigenen vier Wänden zu vereinsamen. Dag Wehner diskutierte alle Themen mit den Schülerinnen und Schülern auf Augenhöhe, und auch Caritasdirektor Juch betonte, einige der Schüler-Vorschläge für die konzeptionelle Arbeit der Caritas-Altenhilfe prüfen lassen zu wollen.

Die Schüler sitzen mit dem Oberbürgermeister an einem großen Tisch. Auf ihm liegen rote beschriftete Tücher. Inhaltlich wurde dort ein Wunschzettel aufgeschrieben.

Wunschtisch

Bei der Verabschiedung sprach Bürgermeister Wehner den Schülerinnen und Schülern eine Gegeneinladung für einen gemeinsamen Rundgang im Stadtschloss und zur Vorstellung der Arbeit des Magistrats der Stadt Fulda aus. Schulleiterin Herbst versprach im Namen der Schülerschaft, dass man dieser Einladung natürlich sehr gerne folgen werde.